Landsat 7: Analyse multispektraler Satellitenbilder 

Zum Inhaltsverzeichnis

Die thematische Bildverarbeitung ist die beste Möglichkeit zur Analyse von Falschfarbenbildern. Dabei werden Farbwerte einzelner Pixel (picture element = Bildpunkte) ausgewertet. 

Die Grundlage dieser Auswertung bildet der Zusammenhang zwischen der Helligkeit der Pixel und der von der Erdoberfläche reflektierten Strahlung, die vom ETM+ aufgenommen worden ist. Diese trägt je nach Wellenlänge eine andere Information
Die Helligkeit der Pixel ist mit geeigneten Bildverarbeitungsprogrammen bestimmbar. Damit erhält man einen Wert, der mit der Reflexion zu vergleichen ist. 

Durch Betrachtung der Helligkeit der Pixel in verschiedenen Spektralbändern lässt sich der "digitale Fingerabdruck" des Erdoberflächenobjekts ablesen, so dass auf seine Beschaffenheit geschlossen werden kann.

Mit den multispektralen Satellitenbildern in Falschfarben kann etwa Folgendes analysiert werden:

  • der Chlorophyllgehalt von Pflanzen (Geobotanik),

  • der Wassergehalt in Pflanzen und Böden (Bodenkunde und Geobotanik),

  • die Bodenbeschaffenheit (Bodenkunde und Geologie).

Die Informationen sind in den Rohdaten enthalten. Es gibt zum Beispiel zwei Möglichkeiten, diese Rohdaten zu analysieren:

1. mit Hilfe des NDVIs ("Normalized Differenced Vegetation Index") (Chlorophyllgehalt der Pflanzen),
2. über die Farbdeutung von multispektralen Falschfarbenbildern.

Fabian Mumme 
Juni 2007

Andreas-Vesalius-Gymnasium
Ritterstr. 4
D - 46485 Wesel

Verantwortlich für die Geo-AG:
Dr. Heribert Becker